Vom Azubi zum Chef – dein Weg bei uns
Nach der Ausbildung zur Schornsteinfegerin oder zum Schornsteinfeger stehen dir viele Möglichkeiten offen. Ob als Fachkraft mit Meisterprüfung oder einem eigenen Betrieb und Bezirk – du entscheidest selbst, wie weit du gehst.
Ausbildung
Meisterprüfung und Selbständigkeit
Meisterschule besuchen
Nach der Gesellenprüfung arbeitest du in der Regel erst einmal in einem Schornsteinfegerbetrieb, um Berufserfahrung zu sammeln – oder du gehst direkt zur Meisterschule. Ein Meistervorbereitungskurs dauert ein bzw. zwei Jahre und findet entweder als Blockunterricht in Vollzeit, Teilzeit und mittlerweile auch online statt.
Hier findest du mehr Informationen zur Meisterprüfung im Schornsteinfegerhandwerk sowie eine Liste mit Bildungseinrichtungen, die weitere Fortbildungen für Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger anbieten:
Betrieb gründen und Bezirk übernehmen
Nach der Meisterprüfung kannst du als angestellte Fachkraft weiterhin in einem Betrieb arbeiten. Als rechte Hand deines Chefs hast du die Möglichkeit, mehr Verantwortung übernehmen. Entsprechend steigt auch dein Gehalt. Der nächste Schritt auf der Karriereleiter wäre der Weg in die Selbständigkeit: Du gründest einen eigenen Schornsteinfegerbetrieb und bewirbst dich um einen Bezirk.
Die Konstellation Betrieb plus Bezirk gibt es nur im Schornsteinfegerhandwerk und hängt damit zusammen, dass du als bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegerin bzw. bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger hoheitliche Aufgaben übernimmst.
Das bedeutet: Du übernimmst Verwaltungsaufgaben für den Staat und bist in deinem Bezirk verantwortlich für die Sicherheit der Heizungsanlagen, Schornsteine usw.